Lehmgrobputz, Lehmfeinputz und Lehmklebe-/Armierungsmörtel – reine Naturbaustoffe ohne chemische Zusatzstoffe, europäischer Herkunft und atmungsaktiv. Diffusionsoffen, für Sanierung und Neubau.
Drei aufeinander abgestimmte Lehmbaustoffe für unterschiedliche Einsatzbereiche – von Bauherren, die in Eigenregie arbeiten, bis zu Handwerksbetrieben, die gezielt nach dem passenden Produkt suchen.
Lehmgrobputz ist ein grobkörniger Unterputz aus reinem Lehm und Ton, wahlweise mit oder ohne Stroh. Er eignet sich als Untergrund für Ziegel, Schilfrohrmatten und Lehmziegel und bildet die stabile Basis für den anschließenden Feinputz.
Lehmfeinputz ist ein feinkörniger Deckputz (Körnung 0–1 mm) aus Lehm und Quarzsand. Er eignet sich ideal als Deckschicht auf Lehmgrobputz, lässt sich aber auch auf anderen gängigen Untergründen wie Gipskarton, Beton oder bestehenden Putzen (Kalk, Zement, Gips) verarbeiten – vorausgesetzt, der Untergrund wird vorher entsprechend vorbereitet.
Der Lehmklebe- und Armierungsmörtel ist ein Spezialprodukt zur Verwendung als Klebe- und Armierungsmörtel auf diversen Lehmbauplatten, Holzweichfaserplatten, Strohbauplatten und anderen Plattentypen sowie als Haftspachtelung.
Lehm besteht aus drei Bestandteilen: Sand, feinem Schluff und Ton. Der Ton ist dabei der eigentliche "Klebstoff", der alles zusammenhält. Je nachdem, wie viel Ton enthalten ist, spricht man von magerem Lehm (weniger Bindekraft) oder fettem Lehm (mehr Bindekraft).
Nicht jeder Lehm eignet sich gleich gut als Baustoff – für gute Putze und Baustoffe braucht es die richtige Balance: nicht zu mager, nicht zu fett, mit möglichst wenig Schwund beim Trocknen. Genau diese ausgewählten Qualitäten stecken in unseren Lehmprodukten.
„Reiner Lehm bleibt reversibel – selbst nach Jahren lässt er sich wieder mit Wasser anlösen und neu verarbeiten."
Die wichtigsten Antworten rund um Lehm als Baustoff – für alle, die zum ersten Mal mit Lehmputz arbeiten.
Als "rein" bezeichnet man Lehmbaustoffe, die ausschließlich Lehm als Bindemittel enthalten – ohne Zement, Gips oder andere Zusätze. Das Besondere daran: Diese Baustoffe bleiben reversibel. Selbst ein Lehmputz, der schon Jahre an der Wand ist, lässt sich bei Bedarf wieder mit Wasser anlösen und erneut verarbeiten. Dadurch sind reine Lehmbaustoffe praktisch unbegrenzt lagerfähig und vollständig recycelbar.
Lehm kann Luftfeuchtigkeit schnell aufnehmen und speichern – etwa wenn beim Kochen, Duschen oder durch die Atemluft Feuchtigkeit entsteht – und sie später wieder langsam abgeben, wenn die Luft trockener wird. Dadurch pendelt sich die relative Luftfeuchtigkeit in Räumen mit ausreichend Lehm meist im Bereich von 40–60 % ein. Genau dieser Bereich gilt als besonders angenehm: Bei rund 50 % Luftfeuchtigkeit trocknen die Schleimhäute nicht so schnell aus, was das Risiko für Erkältungen und grippale Infekte senken kann.
Da reiner Lehm wasserlöslich ist und keine Zusatzstoffe enthält, lässt er sich unkompliziert entsorgen: entweder als Lehm recyceln und wiederverwenden, oder ganz einfach wie normale Erde kompostieren.
Lehmgrobputz und Lehmfeinputz lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick auch in Eigenregie verarbeiten. Bei größeren Flächen, Strukturputzen oder Sonderuntergründen empfehlen wir eine kurze Beratung vorab – wir zeigen Ihnen gerne, worauf es bei der Verarbeitung ankommt.
Lehmgrobputz eignet sich für Ziegel, Schilfrohrmatten und Lehmziegel. Lehmfeinputz lässt sich zusätzlich auf Gipskarton, Beton oder bestehenden Putzen wie Kalk, Zement oder Gips verarbeiten, sofern der Untergrund entsprechend vorbereitet wird. Bei Unsicherheit beraten wir Sie gerne zum passenden Aufbau.
Lehmgrobputz ist die grobkörnige Unterputzschicht, die für Stabilität und Haftung auf dem Untergrund sorgt. Lehmfeinputz ist die feinkörnige Deckschicht (0–1 mm), die für eine glatte, fertige Oberfläche aufgetragen wird.
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